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IEEE 802.15.4

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IEEE 802.15.4 Quelle Sicherungsschicht Normalerweise teilt sich im IEEE 802 Standard die Sicherungsschicht in zwei Bestandteile auf. Der Link Layer Control (LLC ... – PowerPoint PPT presentation

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Title: IEEE 802.15.4


1
IEEE 802.15.4
  • Quelle

2
Die IEEE
  • Das Institute of Electrical and Electronics
    Engineers (IEEE, meist als i triple e
    gesprochen) ist ein weltweiter Berufsverband von
    Ingenieuren aus den Bereichen Elektrotechnik und
    Informatik mit Sitz in New York City

3
Die IEEE
  • Das IEEE ist mit mehr als 380.000 Mitgliedern in
    über 150 Ländern (2007) der größte technische
    Berufsverband der Welt. Es zergliedert sich in
    zahlreiche so genannte Societies, die sich mit
    speziellen Gebieten der Elektro- und
    Informationstechnik auseinandersetzen und in
    ihrer Vielfalt das gesamte Spektrum des Faches
    abdecken.

4
Die IEEE 802 Familie
  • 802.1 Übersicht
  • 802.1 Internet-Working
  • 802.1ac VLAN mit GVRP
  • 802.1af Power-over-Ethernet
  • 802.1ak 10GBASE-CX4, 10 GBit Ethernet über
    Twinax-Kabel (nur Arbeitsgruppe)
  • 802.1d MAC Bridging / Spanning Tree
  • 802.1p Datenpriorisierung
  • 802.1q VLAN mit GVRP
  • 802.2 Logical Link Control (LLC)
  • 802.3 Ethernet (10Base5) / CSMA/CD-Zugriffsverfahr
    en

5
Die IEEE 802 Familie
  • 802.3a 10Base2 (Cheapernet)
  • 802.3b 10Broad36
  • 802.3e 1Base5 Starlan
  • 802.3i 10BaseT
  • 802.3j 10BaseF
  • 802.3u 100BaseT
  • 802.3x Full Duplex / Flow Control
  • 802.3z Gigabit Ethernet
  • 802.3ab 1000BaseT
  • 802.3ac VLAN Tag

6
Die IEEE 802 Familie
  • 802.3an 10 Gigabit Ethernet
  • 802.4 Token-Bus-Zugriffsverfahren
  • 802.5 Token-Ring-Zugriffsverfahren
  • 802.6 DQDB / Metropolitan Area Network (MAN)
  • 802.7 Broadband TAG (BBTAG) / Breitbandübertragung
  • 802.8 Fiber Optic TAG (FOTAG) /
    Glasfaserübertragung
  • 802.9 Integrated Services LAN (ISLAN) /
    Integrierte Sprach- und Datendienste
  • 802.10 Standard of Interoperable LAN Security
    (SILS) / Netzwerksicherheit
  • 802.11 Wireless LAN (WLAN) / Drahtlose Netze

7
Die IEEE 802 Familie
  • 802.12 100BaseVG-AnyLAN / Demand-Priority-Zugriffs
    verfahren
  • 802.14 Breitband-Cable-TV (CATV)
  • 802.15 Wireless Personal Area Network (WPAN) -
    Bluetooth
  • 802.15.3a UWB - Ultra Wideband Wireless
  • 802.16 Broadband Wireless Access (BWA / WMAN) -
    WiMAX
  • 802.17 Resilient Packet Ring (RPR)
  • 802.18 Radio Regulatory TAG 802.19 Coexistence
    TAG
  • 802.20 Mobile Broadband Wirless Access (MBWA) /
    Drahtlose Breitbandnetze

8
Die IEEE 802.15.1Bluetooth
  • Die Beschreibung des Bluetooth-Standards wurde
    seit 1998 in einem eigenständigen und
    unabhängigen Gremium vorgenommen. Hierbei handelt
    es sich um die Bluetooth Special Interest Group
    (BSIG), die auch heute noch die Neuentwicklungen
    vorantreibt.
  • Allerdings wurde auf diese Weise ein
    Protokollstapel definiert, der sich nicht in die
    bestehende Schichtenaufteilung und Beschreibung
    der Dienstprimitive einpasst. Aus diesem Grund
    wurden in der Task Group IEEE 802.15.1 die
    unteren Schichten des Bluetooth-Standards in der
    Version 1.1 in die IEEE-Sprache übersetzt und im
    Jahr 2002 verabschiedet

9
Die IEEE 802.15.2Koexistenz
  • Die Koexistenzproblematik stellt insbesondere die
    Entwickler und Betreiber von Funksystemen in den
    lizenzfreien ISM-Bändern vor hohe
    Herausforderungen. In der "IEEE 802.15
    Coexistence Task Group 2" wurden zahlreiche
    Simulationen durchgeführt und dokumentiert sowie
    Lösungsvorschläge erarbeitet. Diese beziehen sich
    im Wesentlichen auf die Koordination
    unterschiedlicher Funkschnittstellen in einem
    Gerät, haben jedoch keine praktische Bedeutung
    erlangt. Die Gruppe ist derzeit "im Winterschlaf
    (in hibernation).

10
Die IEEE 802.15.3Hohe Datenraten
  • In der "IEEE 802.15 High Rate (HR) Task Group 3"
    werden verschiedene Ansätze von hochbitratigen
    Protokollen für Nahbereichsfunksysteme definiert.
    Der Hauptfokus liegt im Bereich der Consumer
    Elektronik. Die Task Group ist in verschiedenen
    Untergremien aktiv, die differenziert betrachtet
    werden müssen.

11
Die IEEE 802.15.3Hohe Datenraten
  • Die ursprüngliche Task Group hat bereits in 2003
    einen Standard verabschiedet, der Datenraten von
    11,22,33,44 und 55 MBit / s im Frequenzbereich
    von 2,4 GHz vorsieht. Dieser ist jedoch ohne
    Marktrelevanz geblieben.
  • In der Folge hat sich die Task Group 3a gebildet,
    die versucht, die höheren Bandbreiten unter
    Nutzung von sehr breiten Frequenzspektren
    (Ultra-Wide Band - UWB) zu realisieren. Hierbei
    waren Datenraten von 110 MBit / s und mehr in der
    Planung. Die Projektgruppe hat sich aufgelöst,
    nachdem sich zwei Lager mit alternativen Ansätzen
    gebildet haben, die sich gegenseitig blockierten
    18. Der eine der beiden Ansatze plant nun, als
    UWBPHY für Bluetooth beschrieben zu werden.

12
Die IEEE 802.15.3Hohe Datenraten
  • In der Arbeitsgruppe IEEE 802.15.3b sollten
    kleinere Verbesserungen bei der Beschreibung des
    MAC-Protokolls des IEEE 802.15.3 vorgenommen
    werden. Vor dem Hintergrund der geringen
    Bedeutung des ursprünglichen Standards sind diese
    Aktivitäten nach Projekteinreichung nicht
    wirkungsvoll vorangetrieben worden.
  • Ein weiterer Ansatz ist zum Zeitpunkt der
    Erstellung dieses Buches jedoch sehr aktiv. Die
    "IEEE 802.15 WPAN Millimeter Wave Alternative PHY
    Task Group 3c" sieht die Definition einer
    Datenübertragung im Frequenzbereich von 57 bis 64
    GHz vor, um auf diese Weise Datenraten von zwei
    bis drei GBit / s für Multimediaanwendungen zu
    erlauben. Der Standard soll im Jahr 2008
    verabschiedet werden.

13
Die IEEE 802.15.4Geringe Datenraten, wenig
Energie
  • Die "IEEE 802.15 WPAN Task Group 4" trat ab dem
    Jahr 2000 mit dem Ziel an, Nahbereichsfunksysteme
    zu spezifizieren, die sich eine niedrige
    Datenrate, einen extrem niedrigen
    Energieverbrauch und eine möglichst geringe
    Komplexität auszeichnen. Auch in dieser
    Arbeitsgruppe haben sich verschiedene weitere
    Untergruppen gebildet, die im Folgenden kurz
    beschrieben werden.

14
Die IEEE 802.15.4Geringe Datenraten, wenig
Energie
  • Die ursprüngliche Task Group hat bereits in 2003
    einen Standard verabschiedet, der Datenraten
    zwischen 20 und 250 kBit / s vorsieht und sowohl
    in den Sub-Gigahertz-Bändern von 868 /915 MHz als
    auch im 2,4 GHz Band arbeitet. Die Arbeitsgruppe
    hat sich nach Verabschiedung des Standards und
    der Gründung der Untergruppe 802.15.4b in den
    Winterschlaf (in hibernation) begeben.

15
Die IEEE 802.15.4Geringe Datenraten, wenig
Energie
  • Die Arbeitsgruppe IEEE 802.15.4a sieht drei
    weitere PHY-Schnittstellen vor. Zwei hiervon sind
    als Impuls-basierte Ultra-Wide-Band (UWB)-
    Systeme spezifiziert, die im lizenzfreien Bereich
    arbeiten sollen. Diese sollen auch
    Standardprimitive zur Entfernungsmessung
    vorsehen. Das dritte Verfahren basiert auf einem
    Chirp Spread Spectrum (CSS) im 2,4-GHzBand. Die
    Spezifikation wurde Mitte 2007 nach über
    dreijähriger Diskussion verabschiedet und wird
    Ende des Jahres als Erweiterung des IEEE
    Standards veröffentlicht.

16
Die IEEE 802.15.4Geringe Datenraten, wenig
Energie
  • Die Arbeitsgruppe IEEE 802.15.4b hat die Arbeiten
    am Hauptstrang des IEEE 802.15.4 übernommen und
    im Juni 2006 den Standard IEEE 802.15.4-2006
    verabschiedet, der die ursprüngliche Version von
    2003 ablöst. Neben Überarbeitungen an der MAC-
    Teilschicht wurden auch neue Protokolle für
    Bitübertragung in Sub-GHz-Bändern 868 / 915 MHz
    spezifiziert.
  • Eine weitere Arbeitsgruppe (Study Group) IEEE
    802.15.4c analysiert die Einsatzmöglichkeiten in
    China unter Nutzung der Frequenzen von 314 bis
    316 MHz, 430 bis 434 Hz und 779 bis 787 MHz,
    wahrend sich die in 2007 neu gegründete
    Arbeitsgruppe 4d (Task Group) mit der Nutzung in
    Japan beschäftigt.

17
Die IEEE 802.15.5Vermaschung
  • Die Möglichkeiten von Vermaschung und Routing
    stellen wichtige Aspekte beim Einsatz von
    Funksystemen dar. Auch wenn es sich eigentlich um
    Aktivitäten auf Netzwerkebene handelt (vgl.
    Kapitel 5), hat sich die Arbeitsgruppe IEEE
    802.15.5 zum Ziel gesetzt, die Mechanismen auf
    den unteren Schichten zu beschreiben, die zu
    einer effizienten Unterstützung auf den hoheren
    Schichten benötigt werden.

18
Zusammenhang IEEE 802.15.4 und ZigBee
  • Die IEEE 802.15.4 und ZigBee sind Standards die
    aufeinander aufbauen. Gedacht für Anwendungen in
    der Industrie, der Gebäude und Heimautomatisierung
    .
  • Der IEEE 802.15.4 beschreibt die Bitübertragungs-
    und Sicherungsschicht (Layer 1 und 2).

19
Zusammenhang IEEE 802.15.4 und ZigBee
  • Die Protokolle der Netzwerk-, Sicherheits- und
    Anwendungsschichten werden unter dem
    Marketing-Namen ZigBee zusammengefasst, dessen
    Standardisierung im Dezember 2004 erfolgte. Der
    Name ZigBee leitet sich ab von dem Zickzack-Tanz
    der Biene, die auf diese Weise ihren Artgenossen
    den Weg zur nächsten Nahrungsquelle mitteilt. In
    ähnlicher Weise sollen auch die Datenpakete im
    vermaschten Netz ihren Weg finden. Der Standard
    wurde erstmalig am 14. Dezember 2004 verschiedet
    und im Februar 2005 den Mitgliedern der
    ZigBee-Allianz zugänglich gemacht. Seit Juni 2005
    ist der Standard öffentlich verfügbar.
    Spezifische Anwendungsprofile und -protokolle
    werden von den Systemherstellem beschrieben und
    von Anwendungsentwick1em umgesetzt.

20
Zusammenhang IEEE 802.15.4 und ZigBee
21
802.15.4Bitübertragungsschicht (Überblick)
  • Die Bitübertragungsschicht (Physical Layer - PRY)
    ist die unterste Schicht im ISO-OSI-Referenzmodell
    und beschäftigt sich mit der Übertragung der
    Daten auf der physischen Ebene. Die Aufgaben
    dieser Schicht berühren alle elektrischen,
    mechanischen und prozeduralen Schnittstellen
    sowie das physische Übertragungsmedium.

22
802.15.4Bitübertragungsschicht (Überblick)
  • In Bezug auf eine Funkübertragung beschreibt die
    Bitübertragungsschicht Parameter wie z. B. die
    Trägerfrequenzen, die Bitzeiten, die
    Modulationsverfahren, die erlaubte Sendeleistung
    sowie die vorgesehene Empfangsleistung. Hierdurch
    werden die wesentlichen Rahmenbedingungen der
    Übertragung einzelner Bits bzw. einzelner Symbole
    vorgegeben. Die Bitübertragungsschicht ist somit
    wesentlich mit den Bedingungen der
    Aufsichtsbehörden verknüpft.
  • Die Bitübertragungsschicht des IEEE 802.15.4 hat
    neben der Übertragung von Nutzdaten eine Reihe
    von weiteren Aufgaben zu erfüllen. Diese sind
    insbesondere deswegen interessant, weil mit ihrer
    Hilfe auch adaptive Netze realisierbar sind

23
802.15.4Bitübertragungsschicht (Überblick)
  • Aktivierung und Deaktivierung des Sende- und
    Empfangsmoduls, um auf diese Weise die
    Leistungsaufnahme zu optimieren,
  • Energiemessungen in einem ausgewählten Kanal
    durch eine Probemessung (Energy Detection, ED),
  • Aussagen über die Qualität der Luftschnittstelle
    für empfangene Rahmen. Die Feldstärke (Received
    Signal Strength Indicator, RSSI) bzw. die Link
    Quality Indication (LQI) kann auf der
    Signalstärke des empfangenen Signals und/oder auf
    einer Schätzung des Signal-Rausch-Abstands
    basieren.

24
802.15.4Bitübertragungsschicht (Überblick)
  • Signalisierung, ob der Kanal frei ist. Dieses
    Carrier Sense durch das Clear Channel Assessment
    (CCA) Signal ist Grundlage für den
    CSMA-CA-Algorithmus beim Kanalzugriff . Dabei
    stehen drei CCA-Modi zur Verfügung, die in
    unterschiedlicher Aggressivität auf den Kanal
    zugreifen. Auf der Grundlage dieser Messungen
    kann eine dynamische Frequenzauswahl (Channel
    Frequency Selection, CFS) durch höhere Schichten
    implementiert werden (z. B. durch den MAC- oder
    den Network-Layer).

25
802.15.4Bitübertragungsschicht (Frequenzen)
  • Für den Einsatz in Nahbereichsfunknetzen spielen
    insbesondere zwei lizenzfreie Frequenzbänder für
    industrielle, wissenschaftliche und medizinische
    (ISM) Anwendungen eine Rolle
  • Ein Sub-GHz-Bereich bei 868 MHz im ETSI-Raum und
    bei 915 MHz im FCC Raum. Im asiatischen Raum wird
    dieser Frequenzbereich gegenwärtig für ISM
    Anwendungen geöffnet
  • Ein Bereich bei 2,4 GHz, der - bis auf wenige
    Ausnahmen - weltweit mit ähnlichen Bestimmungen
    verfügbar ist.

26
802.15.4Bitübertragungsschicht (Frequenzen)
  • Die tieferen Bänder bei 315 MHz (FCC) bzw. 433
    MHz (ETSI) spielen immer noch für viele einfache
    und Funkanwendungen mit niedrigen Bitraten eine
    große Rolle. Typische Beispiele sind
    Funktastaturen und -mause, Garagentüröffner und
    Fernlenkspielzeug. Da diese Bänder jedoch keine
    Relevanz für IEEE 802.15.4 und ZigBee haben,
    werden sie hier nicht weiter diskutiert.

27
ETSI und FCC
  • Die Federal Communications Commission (FCC) ist
    eine der unabhängigen Behörden der Vereinigten
    Staaten. Die FCC ist für div. Funkdienste
    (Amateurfunk usw.) zuständig sowie
    Zulassungsbehörde für Kommunikationsgeräte wie
    Radios, Fernseher und Computer. Sie prüft die
    Geräte auf Verträglichkeit mit den eigenen und
    anderen Normen (z. B. von ISA, ISO oder ITU).
  • Die FCC ist auch verantwortlich für die
    Verhängung von Strafen für das Senden als obszön
    eingestufter Wörter.
  • Sofern solche Verstöße angezeigt und von der FCC
    nicht abgewiesen werden, können neuerdings
    Strafen von bis zu 325.000 US-Dollar verhängt
    werden.

28
ETSI und FCC
  • Das Europäische Institut für Telekommunikationsnor
    men (Kürzel ETSI englisch European
    Telecommunications Standards Institute) ist eine
    der drei großen Normungsorganisationen in Europa.
  • ETSI ist zuständig für die europäische Normung im
    Bereich Telekommunikation
  • Wichtige Standards, die vom ETSI geschaffen
    wurden, beziehungsweise an denen sie im
    ITU-Rahmen mitgearbeitet hat, sind zum Beispiel
    DSS1 (Signalisierungsprotokoll), GSM, UMTS,
    Digital Enhanced Cordless Telecommunications
    (DECT), SDR (Satellite Digital Radio), TETRA
    (Terrestrial Trunked Radiodigitaler Bündelfunk
    als Basisplattform für Mobilfunk gedacht) und
    NGN (Next Generation Network).
  • Für die Standardisierung von UMTS und die
    Weiterentwicklung von GSM hat sich ETSI mit fünf
    anderen Standardisierungsgremien zum weltweiten
    3rd Generation Partnership Project 3GPP
    zusammengeschlossen.

29
Frequenzspreizung
  • Mit Frequenzspreizung bezeichnet man in der
    Datenübertragung per Funk ein Verfahren, bei dem
    ein schmalbandiges Signal in ein breitbandiges
    Signal umgewandelt wird. Die Sendeenergie, die
    zuvor, in einem kleinen. Frequenzbereich
    konzentriert war, wird dabei auf einen größeren
    Frequenzbereich verteilt.

30
FrequenzspreizungVorteile
  • größere Robustheit gegenüber aktiven
    schmalbandigen Störern,
  • größere Unempfindlichkeit gegenüber
    schmalbandigen Störungen.
  • etwas höhere Sicherheit aufgrund der geringeren
    mittleren Signalintensität auf einer Frequenz.

31
FrequenzspreizungNachteile/ praktische Verfahren
  • Die Komplexität auf Sende- und Empfängerseite
    steigt an.
  • Es wird eine erhöhte Bandbreite für den
    Übertragungskanal benötigt.
  • Bislang haben sich vor allem zwei Verfahren in
    der Praxis durchgesetzt
  • das Frequenzsprungverfahren (Frequency Hopping
    Spread Spectrum, FHSS? Bluetooth)
  • das Direct Sequence Spread Spectrum
    (DSSS)-Verfahren (vgl. CDMA? UMTS) Hinzu kommt
    noch das vergleichsweise neue Parallel Sequence
    Spread Spectrum (PSSS) Frequenzspreizverfahren,
    das in diesem Zusammenhang nur in der konkreten
    Ausgestaltung des IEEE 802.15.4-2006 vorgestellt
    wird .

32
Sicherungsschicht
  • die Sicherungsschicht überträgt ganze Datenpakete
    - auch Rahmen (Frames) genannt - über eine
    Teilstrecke. Im Einzelnen übernimmt gemäß dem
    ISO-OSI-Referenzmodell die Sicherungsschicht
    folgende Aufgaben
  • Mit der Rahmensynchronisation werden Anfang und
    Ende eines Datenpakets erkannt.
  • Im Rahmen der Flusssteuerung berücksichtigt der
    Sender die Empfangsbereitschaft des Empfängers

33
Sicherungsschicht
  • Die Fehlersicherung bzw. Fehlererkennung erlaubt
    Erkennung und u. U. die Korrektur von bei der
    Übertragung aufgetretenen Fehlern.
  • Die Kanalzugriffsverfahren (Medium Access Control
    - MAC) regelt den Zugriff mehrerer Stationen auf
    das Übertragungsmedium.
  • Da in der Regel mehrere Stationen an ein Medium
    angeschlossen sind, muss eine Adressierung für
    die Eindeutigkeit der Kommunikation sorgen.

34
Sicherungsschicht
  • Normalerweise teilt sich im IEEE 802 Standard die
    Sicherungsschicht in zwei Bestandteile auf. Der
    Link Layer Control (LLC) stellt eine
    Zwischenschicht zur Verfügung die für alle
    Protokolle der 802 Familie definiert ist. Diese
    Unterschicht unterstützt unter anderem
    Verkehrstypen- z.B. ob eine Leitungsvermittlung
    gefordert ist.
  • Leider hat sich das LLC-Konzept nicht
    durchgesetzt so das die Netzwerkschicht im
    allgemeinem direkt auf die MAC Schicht zugreift.

35
Rahmenformate
  • Da es bei der Sicherungsschicht nicht mehr nur um
    die Übertragung einzelner Bits, sondern um ganze
    Rahmen geht, wird üblicherweise ein Format
    festgelegt, um die Bedeutung der einzelnen Bits
    über die Position zu kennzeichnen.
  • Eine Bedeutungsfestlegung mit Hilfe von
    Schlüsselwörtern ist erst auf den folgenden
    Schichten üblich.

36
Rahmenformate
  • Bei den Rahmenformaten unterscheidet man
    typischerweise Header, die die Art des Rahmens
    definieren und Steuerinformationen enthalten, und
    Footer, die in der Regel die Fehlererkennung
    übemehmen.
  • Es muss auch eine Rahmensynchronisation
    vorgenommen werden. Diese erfolgt in der Regel
    mit Hilfe einer Präambel, die dazu dient, den
    Taktgeber des Empfängers (die PLL) auf die
    empfangenen Datenbits zu synchronisieren. Auch
    wenn es bei Funksystemen allgemein verbreitet
    ist, diese Präambel der Bitübertragungsschicht
    zuzuordnen, so gehört sie streng genommen nach
    dem OSI-Referenzmodell zur Sicherungsschicht.

37
Rahmenformate
38
RahmenformatPhysical Layer (Bitübertragungsschich
t)
  • Der PHY-Header nach IEEE 802.15.4 ist 6 Bytes
    lang. 4 Bytes enthalten die Präambel, die mit
    einem ein Byte langen Start of Frame (SoF)
    Delimiter abgeschlossen wird. Es folgt ein sieben
    Bit langes Feld mit der Länge des nachfolgenden
    Datenrahmens, der somit maximal 127 Bytes lang
    sein kann. Ein letztes Bit ist für weitere
    Anwendungen reserviert. Bei einer Bitzeit von 4
    µs nimmt dieser Header eine Zeit von 192 µS in
    Anspruch und ist damit viel länger als in vielen
    anderen, vor allem proprietären, Protokollen.

39
RahmenformatMAC-Sub-Layer
  • Der MAC Header setzt sich zusammen aus
  • Control einem Steuerfeld, in dem die
    Rahmentypen, der Adressmodus und weitere
    Informationen zur Decodierung des Headers
    hinterlegt werden.
  • Sequence Number einem Zähler, der hilft, Rahmen
    zu identifizieren,
  • Address Fields den Feldern, die zur Adressierung
    verwendet werden.

40
RahmenformatMAC-Sub-Layer
  • Es folgt mit dem Data Payload die eigentlich zu
    übermittelnde Nachricht, die von einer Frame
    Check Sequence (FCS) im Footer zur
    Fehlererkennung gefolgt ist.
  • Die Fehlererkennung basiert auf einem 16-Bit
    langen Cyclic Redundancy Check (CRC).
  • Der Overhead durch Header und Footer beträgt auf
    MAC-Ebene maximal 25 Bytes, das entspricht einem
    Anteil von etwa 20 . Betrachtet man den Overhead
    auf PHY und MAC-Ebene, so kann dieser bis zu 31
    Bytes bei 133 Bytes Rahmenlänge, d. h. etwas über
    23 , betragen

41
Rahmentypen
  • Mit Hilfe der ersten Bits im Steuerfeld (Frame
    Control) des MAC-Headers wird der Typ des Rahmens
    festgelegt. Man unterscheidet hierbei
  • Beacon-Rahmen (Codierung 000) Unter einem
    Beacon (Leuchtfeuer) versteht man Datenpakete,
    die von einem Koordinator in regelmäßigen
    Abstanden ausgesendet werden, um die Stationen in
    seinem Netz zu informieren und zu
    synchronisieren.

42
Rahmentypen
  • Datenrahmen (Codierung 001)
  • Bestätigungs-Rahmen (Acknowledgement, Codierung
    010) Diese dienen dazu, den fehlerfreien Empfang
    eines Datenrahmens zu bestätigen
  • Steuerrahmen (MAC command, Codierung 011), mit
    deren Hilfe die Stationen die Netzwerkverwaltung,
    wie z. B. das An- oder Abmelden von Stationen,
    durchführen können.
  • Die weiteren Codierungen sind zurzeit noch
    reserviert.
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