Klimaprojekt der Klasse 11d - PowerPoint PPT Presentation

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Klimaprojekt der Klasse 11d

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Er f hrt warmes Wasser aus dem subtropischen Westatlantik an der Ostk ste der USA nach Norden und weiter nach ... f r die Landwirtschaft ein Katastrophenjahr. – PowerPoint PPT presentation

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Title: Klimaprojekt der Klasse 11d


1
KlimaprojektderKlasse 11d
Julia Baumgart, Eva Dorsch, Christina Fischer,
Verena Hemm, Katharina Herdt, Bastian Imhof, Anna
Karl, Manuela Karl, Matthias Kiesel, Manuel Koch,
Servet Köse, Laura Kolla, Leonie Langer, Sevda
Mutlu, Nadine Ödamer, Philip Olschowa, Sebastian
Pröll, Theresa Rhein, Hanna Schwarz, Sarah
Tiedemann, Markus Zehn
2
Gliederung
  • Wetter und Klima (ab Folie 03)
  • Atmosphäre und Klima (ab Folie 30)
  • Mensch und Klima (ab Folie 52)
  • Klima und Ozeane (ab Folie 64)

3
wetter und Klima
4
  • Das tägliche Wettergeschehen betrifft uns alle im
    täglichen Leben. Welcher Zusammenhang besteht
    allerdings zwischen Wetter und Klima?

5
Wettererscheinungen
6
Im Zusammenhang mit Wetter kommt es immer wieder
zu Verwechselungen der folgenden Begriffe
Wetter Witterung Klima
7
Wetter
  • (von ahd. wetar Wind, Wehen)
  • Als Wetter bezeichnet man den spürbaren,
    kurzfristigen Zustand der Atmosphäre an einem
    bestimmten Ort der Erdoberfläche, der als
    Sonnenschein, Bewölkung, Regen, Wind, Wärme,
    Kälte o.ä. in Erscheinung tritt. Es kann sich
    im Gegensatz zur Witterung- bis zu mehrmals
    täglich ändern.

8
Witterung
  • Unter Witterung versteht man den allgemeinen
    durchschnittlichen Wettercharakter, betrachtet
    über einen Zeitraum von einigen Tagen bis zu
    einer Jahreszeit.
  • Der Gang der Wetterelemente zeigt oft Gruppen von
    Tagen mit Niederschlägen mit einigen trockenen
    Tagen an.
  • Witterung ist ein Mittelding zwischen Wetter
    und Klima vieler Jahre bis Jahrzehnte.

9
Klima
  • griech. klino ich neige
  • Das Klima beschreibt die Gesamtheit der
    meteorologischen Erscheinungen, die den
    durchschnittlichen Zustand der Atmosphäre an
    einem Ort charakterisieren.
  • Das Verhalten der Atmosphäre wird durch
    Mittelwerte statistisch beschrieben.
    Üblicherweise werden hierzu die Messwerte des
    zurückliegenden 30jährigen Zeitraumes
    herangezogen. Die Klimawerte sind dadurch
    weitgehend unabhängig von momentanen Zuständen.
  • Kurz Wetter wird gemessen, Klima wird dann daraus
    errechnet.

10
Das Klima in Deutschland
  • Die Wintermonate
  • Deutschland liegt ganzjährig in der
    nordhemisphärischen Westwindzone. Im
    Winterhalbjahr erfassen atlantische Tiefausläufer
    mit ihren Frontensystemen sehr häufig ganz
    Deutschland. Die damit verbundenen Niederschläge
    fallen dabei besonders ergiebig im (westlichen)
    Luv der deutschen Mittelgebirge sowie im
    Alpenvorland aus. Länger andauernde
    Hochdruckwetterlagen sind seltener und häufig mit
    einer Zufuhr trocken-kontinentaler Kaltluft aus
    Nordosten bis Südosten verbunden.

11
  • Während dieser Hochdruckwetterlagen treten z.T.
    strenge Fröste (-15C oder noch kälter) auch im
    Flachland auf, wohingegen während der
    niederschlagsreichen, feuchtkalten
    Westwetterlagen meist nur leichte bis mäßige
    Fröste auftreten. Dafür fällt dann umso mehr
    Niederschlag. Ergiebige und verbreitete
    Schneefälle treten im Flachland jedoch nur bei
    intensiven Vorstößen maritimer Polarluft aus
    Nordwesten auf.

12
  • Die Sommermonate
  • Im Sommer nimmt der Einfluss der atlantischen
    Tiefausläufer allgemein ab und es kommt häufiger
    zu Hochdruckwetterlagen, die aufgrund der
    erhöhten Einstrahlung zu angenehmen bis warmen
    Sommertagen führen. Kommt dabei die Luft aus
    Osten, so ist sie (wie im Winter) relativ
    trocken. Im Gegensatz zu den vergleichbaren
    Situationen im Winterhalbjahr ist es im Sommer
    dabei warm bis heiß mit angenehm kühlen Nächten.
    Kommt die Luft hingegen aus Süden bis Südwesten,
    so stammt sie aus dem feuchtwarmen
    Mittelmeergebieten und führt zu schwülem und
    gewittrigen Sommerwetter.

13
  • Wetterextreme treten in Deutschland selten auf
    und stellen im weltweiten Vergleich meist eher
    schwache Ereignisse dar. Das Wetter ist
    entsprechend der gemäßigten Breiten eher
    ausgeglichen hinsichtlich des Jahresganges der
    meteorologischen Parameter Temperatur, Feuchte
    und Wind.

14
Beispiele fuer Klimadiagramme
15
Was sagen die Wolken über das Wetter aus?
16
Wolkenklassifikation
  • Klassifizierung anhand ihres Vorkommens in der
    Erdatmosphäre, ihres Aussehens und ihrer
    Entstehung
  • Differenzierung nach Aussehen (haufenförmig,
    schichtförmig, schleierförmig), Höhe des
    Vorkommens (tief, mittelhoch, hoch)

17
Tiefe Wolken
  • Cumulus
  • Die Cumuluswolke ist die typische Haufen- oder
    Quellwolke

18
Stratus
  • Stratusbewölkung ist die typisch einheitlich
    graue Wolkenschicht, die nicht selten den ganzen
    Himmel bedeckt.

19
Stratocumulus
  • Diese Wolke ist eine Mischform zwischen schicht-
    und haufenförmiger Wolke.

20
Nimbostratus
  • Der Nimbostratus ist die typische Regenwolke, die
    im Winter Schnee bringt.

21
Cumulonimbus
  • Der Cumulonimbus ist die typische Gewitterwolke.

22
Altostratus
Mittelhohe Wolken
  • Der Altostratus entspricht der tiefen
    Stratusbewölkung, nur dass er in mittelhohen
    Luftschichten auftritt.

23
Hohe Wolken
Cirrus
  • Cirruswolken sind die feinen Federwolken

24
Cirrostratus
  • Der Cirrostratus ist wiederum die hohe
    Entsprechung des Stratus der unteren Troposphäre.
    Er bedeckt meist weite Teile, manchmal auch den
    ganzen Himmel.

25
Cirrocumulus
  • Cirrocumuluswolken sind die landläufig bekannten
    Schäfchenwolken. Sie bestehen vorwiegend aus
    Eiskristallen und nur zu einem geringen Anteil
    aus unterkühlten Wassertröpfchen.

26
DieBodenwetterkarte
  • Aufzeichnung der Wetterdaten

27
Erstellung einer Bodenwetterkarte
  • Zeitraum 10-120 min.
  • Eintragung relevanter Beobachtungen in die
    Bodenwetterkarte
  • Übermittlung an eine zentrale Stelle und
    Eintragung als Stationsmodell n die betreffende
    Bodenwetterkarte
  • Stationsmodelle für Land- und z.B.
    Schiffsstationen
  • Vielzahl von Symbolen, z.B. für verschiedene
    Wolkenarten

28
Beispiel für ein Stationsmodell
29
Arten von Bodenwetterkarten
  • Unterscheidung in Größe und Maßstab, je nach
    Verwendungszweck
  • Zirkumpolarkarte Maßstab 120.000.000
  • Überblick über das Wettergeschehen der gesamten
    Halbkugel
  • Wetterkarte beim deutschen Wetterdienst
  • Maßstab 1 10.000.000
  • Überblick über Europa, Nordatlantik bis
    Neufundland, Nordmeer bis in die Breite von
    Nordgrönland und Spitzbergen, Mittelmeer bis
    Nordafrika

30
Atmosphaere und Klima
31
Die Erdatmosphäre
32
  • Das Klima und die für die Klimate der
    verschiedenen Breiten- und Höhenlagen typischen
    Wetterlagen und Wettererscheinungen sind nur zu
    verstehen, wenn Klarheit über die dynamischen
    Prozesse herrscht, die innerhalb der Lufthülle
    unserer Erde ablaufen !

33
Vertikaler Aufbau der Atmosphäre
34
Troposphäre
  •         reicht bis in 10-12 km Höhe
  •         alle wetterrelevanten Phänomene (z.B.
    Wolkenbildung)
  •         stetige Temperaturabnahme mit
    zunehmender Höhe
  •         obere Grenze ? Tropopause ( max. 17-18
    km über den
  • Tropen)
  •         80 der Masse der gesamten Atmosphäre
  •         enthält fast den gesamten Wasserdampf
    der
  • Atmosphäre
  •         Tropopause ? Temperatur bei 60 C

35
Stratosphäre
  •         schließt an Troposphäre an
  •         reicht bis zu 50 km Höhe
  •         Temperaturanstieg ? bei 50 km ? 0 C
  •         Erwärmung wird durch Ozon verursacht ?
    Ozonschicht wichtig für das Leben auf der Erde
  • Unterteilung
  • untere Stratosphäre obere
    Stratosphäre
  • Temperatur bei 56 C Temperatur
    bei 0 C
    liegt zw. 12-20 km Höhe liegt zw.
    20-50 km Höhe

36
Mesosphäre, Thermosphäre, Exosphäre
  • Mesosphäre
  •  
  •         reicht bis in 50-85 km Höhe
  •         Temperaturabnahme bis zu 100 C bei 80
    km Höhe
  •  
  • Thermosphäre
  •  
  •         Reicht bis in 85-500 km Höhe
  •         geringe Teilchendichte ? keine
    Temperaturen? nur Strahlungsenergie
  •  
  • Exosphäre
  •  
  •         reicht bis in 500-1000 km Höhe
  •         niedriger Druck ? Vakuum

37
Zusammensetzung der Atmosphäre
  •         Gasgemisch mit den Hauptbestandteilen
    Stickstoff, Sauerstoff, Argon und Kohlendioxid
  •         Bestandteil Kohlenmonoxid zeigt starke
    Schwankungen
  •         Außerdem Spurengase wie Schwefel- und
    Stickstoffverbindungen, Ozon, organische

  • Halogenverbindungen und in der
    Atmosphäre erzeugte Radikale
  •         Wasseranteil beträgt bis zu 4 ( in
    allen Aggregatszuständen)

38
Verschiedene Strahlungsverhältnisse auf der Erde
  • Die wichtigste Energiequelle der Erde ist die
    Sonne. Doch was passiert mit den Sonnenstrahlen,
    wenn sie auf der Erde ankommen?
  • Solarkonstante Anzahl der Sonnenstrahlen, die
    die Troposphäre erreichen
  • 19 dieser Strahlen durch die Atmosphäre und die
    Wolken sofort absorbiert
  • 26 werden von den Wolken reflektiert
  • diffuse Strahlung z.B. durch Wolken zerstreute
    Strahlen, die auf die Erdoberfläche treffen

39
  • Direkte Strahlung Strahlen, die nicht gestreut
    werden
  • Direkte Strahlung Diffuse Strahlung Globale
    Strahlung
  • 51 der globalen Strahlung wird in Wärmestrahlung
    umgewandelt
  • Reflexstrahlung (ca. 4) Strahlungen, die von
    der Erdoberfläche reflektiert werden
  • Die Fähigkeit von Oberflächen, Strahlung zu
    reflektieren wird als Albedo bezeichnet

40
Effektive Klimaklassifikation
  • Effektive Klimaklassifikationen basieren auf
    Zusammenhängen zwischen Klimaelementen und
    Vegetation. Dabei werden die Klimazonen mit
    Schwellenwerten voneinander abgegrenzt. Eine
    bedeutende effektive Klimaklassifikation ist die
    von Wladimir Köppen.

41
Effektive Klimaklassifikation (z.B. Köppen)
  • Köppen entwickelte zur genauen Beschreibung
    einer Klimate eine Klimaformel. So gibt es nach
    Köppen in weiten Teilen Deutschlands folgendes
    Klima
  • - warmgemäßigte Klimazone,
  • - feuchttemperiertes Klima,
  • - warme Sommer
  • oder als Klimaformel Cfb
  • Dabei bezeichnet der erste Buchstabe die
    Klimazone, der zweite den Klimatyp und der dritte
    den Klimauntertyp.

42
Nach Köppen gibt es folgende Klimazonen
43
Weiterhin definiert Köppen folgende Klimatypen
44
  • Das Klima eines Ortes kann nach Köppen also mit
    einer Klimazone, einem Klimatypen und manchmal
    mit einem Klimauntertypen beschrieben werden.
    Diese Klassifizierung erfolgt mit Hilfe der
    Klimaformel. Dabei ergeben sich zahlreiche
    Kombinationen. Zur Veranschaulichung der
    räumlichen Ausbreitung der Klimazonen nach Köppen
    ist unten eine "Klimarübe" abgebildet.

45
Klimarübe
  • Die Klimarübe ist eine grafische Darstellung der
    Klimaregionen der Erde, bei der die
    Festlandsflächen entlang eines jeden
    Breitenkreises zusammengenommen werden und so
    einen "Idealkontinent" ergeben, der die Form
    einer Rübe hat. Der Grund dafür ist, dass sich
    der größte Teil der Landmasse auf der
    Nordhalbkugel befindet.

46
Klimakarte
47
Was ist mit dem aktuellen Klima los?
  • Rekordsommer 2003
  • Überschwemmungen in Ostdeutschland
  • Abschmelzen der Gletscher
  • Wie verändert sich das Klima?

48
Rekordsommer 2003
  • Es war der heißeste Sommer seit Beginn der
    Wetterbeobachtungen - für die Landwirtschaft ein
    Katastrophenjahr. Die Ursache für die extreme
    Wetterlage im Sommer 2003 war eine besondere
    Druckverteilung in der Atmosphäre Sehr
    beständige Hochdruckgebiete verankerten sich über
    dem europäischen Festland und schoben die
    Tiefdruckausläufer aus Island weiter nach Norden.
    Das außergewöhnliche in diesem Jahr war, dass aus
    der Azorenregion ständig neue Hochdruckgebiete
    auftauchten und immer wieder die schwächer
    werdenden ersetzten. Dieser anhaltende
    Hochdruckeinfluss bescherte uns das herrliche
    Sommerwetter und die Gluthitze.

49
Überschwemmungen in Ostdeutschland
  • Der Sommer 2002 ist dagegen regelrecht ins Wasser
    gefallen. Eine Jahrhundertflut brach
    unkontrollierbar über Deutschland herein, mit
    viel Regen und relativ niedrigen Temperaturen,
    das komplette Gegenteil des Jahrhundertsommers
    2003.

50
Abschmelzen der Gletscher
  • Noch vor 20.000 Jahren bedeckten bis zu zwei
    Kilometer dicke Eispanzer die Alpen. Mit dem Ende
    der Eiszeit zogen sie sich langsam zurück. Falls
    der Trend zu einem wärmeren Klima auch die
    nächsten Jahrzehnte anhält, wird ein großer Teil
    der Alpengletscher verschwinden.
  • Schon seit Anfang des letzten Jahrhunderts
    begannen die Alpengletscher deutlich zu
    schmelzen. Durchschnittlich verloren sie im
    Sommer etwa einen halben Meter ihrer Eisdicke.
    Dieses Jahr jedoch schmolz das Vierfache ab, rund
    zwei Meter. So viel haben sie schon seit
    Jahrtausenden nicht mehr innerhalb eines Sommers
    eingebüßt.

51
Wie verändert sich das Klima?
  • Das Wetter wird bestimmt durch komplexe Vorgänge
    in der Atmosphäre. Besonders wichtig für unser
    Wettergeschehen ist die Region um Island. Aus
    dieser "Wetterküche" stammt das
    berühmt-berüchtigte Islandtief. Die Ausläufer
    dieser Tiefdruckrinne reichen bis in unsere
    Breiten. Eigentlich müsste sich deshalb auch
    unser Wetter durch andauernden Regen auszeichnen.
    Aber das Islandtief hat einen mächtigen
    Gegenspieler das Azorenhoch. Es stemmt sich
    gegen die Schlechtwetterfront.
  • Diese Wechselbeziehung zwischen Azorenhoch und
    Islandtief bestimmt so das Wetter. Entfaltet das
    Azorenhoch im Sommer seine Kraft, hält es die
    Ausläufer der Islandtiefs fern und beschert uns
    herrliches Sommerwetter. Ist das Azorenhoch
    jedoch extrem zurückgedrängt, hat das zum
    Beispiel schlechtes Wetter und starke Regenfälle
    zur Folge, wie im Jahr 2002.
  • Was wir in den letzten Jahren erlebt haben, waren
    besondere Wetterlagen. Von diesen lässt sich aber
    noch nicht auf einen Klimawechsel schließen, denn
    Klimaänderungen spielen sich in viel längeren
    Zeiträumen ab.

52
Mensch und Klima
53
  • Wenige Schlagworte reichen schon aus, um den
    Menschen als klimasteuernden Faktor
    hervorzuheben Treibhauseffekt, Ozonloch,
    Smog.

54
Der Treibhauseffekt
Der Treibhauseffekt bewirkt, dass hinter
Glasscheiben und dadurch im Innenraum eines
verglasten Gewächshauses die Temperaturen
ansteigen, solange die Sonne darauf scheint.
Mithilfe dieser Wärme können Pflanzen vorzeitig
austreiben, blühen und fruchten.   Heute fasst
man den Begriff jedoch viel weiter und bezeichnet
davon abgeleitet den atmosphärischen Wärmestau
der von der Sonne beschienenen Erde als
atmosphärischen Treibhauseffekt, da die beiden
Situationen physikalisch sehr ähnlich sind. Der
Effekt im Gewächshaus wird auch spezifisch
benannt durch den Begriff Glashauseffekt. Der
durch menschliche Eingriffe vermutete Anteil am
atmosphärischen Treibhauseffekt wird
anthropogener Treibhauseffekt genannt. Zumeist
ist jedoch verkürzt mit dem Begriff
Treibhauseffekt der anthropogene Treibhauseffekt
gemeint.  
55
Kurzwellige Strahlung der Sonne trifft auf die
Atmosphäre und Erdoberfläche. Langwellige
Strahlung wird von der Erdoberfläche abgegeben
und zum größten Teil von der Atmosphäre wieder
absorbiert.
56
In der Erdatmosphäre bewirken Treibhausgase wie
Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid und Methan seit
Bestehen der Erde einen Treibhauseffekt, der
entscheidenden Einfluss auf die Klimageschichte
der Vergangenheit und das heutige Klima hat. Die
Rolle des Glases wird hier von den genannten
Treibhausgasen übernommen, die durchgängig für
den kurzwelligen Anteil der Sonnenstrahlung sind
und langwellige Wärmestrahlung hingegen
reflektieren oder einfangen und zurückstrahlen.
57
  • Am 16. Februar 2005 trat das Kyoto-Protokoll in
    Kraft ein Durchbruch für den internationalen
    Klimaschutz. Erstmals gibt es völkerrechtlich
    verbindliche Obergrenzen für den Ausstoß von
    Treibhausgasen.

für weitere Infos
58
Ozonabbau in der Stratosspähre
  • Ozonverlust wurde erstmals in der Stratosphäre
    über der Antarktis registriert Obwohl man auch
    Ozonzerstörung in mittleren Breiten und über der
    Arktis beobachtet hat, ist der Verlust am
    dramatischsten in der unteren Stratosphäre über
    dem antarktischen Kontinent, wo fast das gesamte
    Ozon in einem Gebiet der Größe der Antarktis
    innerhalb einer viele Kilometer dicken Schicht
    verschwindet.

59
Entwicklung der Ozonschicht über der Antarktis
von 1980 - 1991
60
Als Ozonloch wird die geographisch abgegrenzte
Abnahme der Ozonschicht bezeichnet, die seit Ende
der 70er Jahre zunächst nur über der
Südpolarregion, später (1992) auch über der
Nordpolarregion beobachtet wird
61
Smog
  • Zusammengesetzt aus den englischen Begriffen
    smoke (Rauch) und fog (Nebel)
  • Bezeichnung der hohen Konzentration von
    gesundheitsschädlichen und sichtbeeinträchtigenden
    Luftschadstoffen durch Emissionen verursacht
  • Auftreten in dicht besiedelten Gebieten infolge
  • - besonderer meteorologischer Bedingungen
    (windschwache Lagen)
  • - ungünstiger Topographie (Tal-,
    Kessellage)

62
Der Wintersmog
  • London-Smog (1952 30cm
    Sichtweite)
  • Mischung aus Rauch (Verbrennung von
    Wärmeenergieträgern -gt Schwefelsäure) und Nebel
  • Entstehung durch ungünstige Wetterlagen und
    geringem Windgeschwindigkeiten

63
Der Sommersmog
  • Los-Angeles-Smog
  • Entstehung durch chemische Reaktionen aus
    organischen Stoffen (z.B. mit Kohlenmonoxid,
    Methan) unter Einwirkung von Sonnenstrahlung und
    Wärme
  • Sonnenlicht erscheint als Nebelschleier

64
Auswirkungen
  • Pflanzenschäden, Gebäudeschäden
  • Gesundheitliche Beeinträchtigung der Menschen
  • (z.B. 12.000 Tote 1952 durch London-Smog)
  • Reaktion
  • - Fahrverbote für Kraftfahrzeuge
  • - LKW-Maut

65
Klima und Ozeane
66
  • Klimawissenschaftler und Meteorologen sind sich
    heute darüber einig, dass die großen Weltmeere
    einen ganz wesentlichen Beitrag zur Steuerung des
    irdischen Klimas und einzelner Wetterlagen
    leisten.

67
Eis oder heiß?Die Prognosen der Klimaforscher
  • Klimaforscher prognostizieren einen
    Temperaturanstieg von zwei bis vier Grad in den
    nächsten 100 Jahren, es wird wärmer im Treibhaus
    Erde.

68
Welche Bedeutung hat dabei der Golfstrom ?
69
  • Der Golfstrom ist eine der stärksten
    Oberflächenströmungen der Weltmeere. Er führt
    warmes Wasser aus dem subtropischen Westatlantik
    an der Ostküste der USA nach Norden und weiter
    nach Westeuropa.
  • Durch diesen Transport werden gewaltige
    Energiemengen aus subtropischen in mittlere und
    hohe Breiten verlagert.
  • Aus diesem Grund ist der Golfstrom für das im
    Vergleich zu anderen Gebieten derselben
    geographischen Breite relativ milde Klima in
    West- und Nordeuropa verantwortlich

70
Diese Abbildung zeigt die Oberflächentem-peratur
im westlichen Nordatlantik für einen Wintertag.
Klar erkennbar ist der Golfstrom, der warmes
Wasser (rot) an der Ostküste der Vereinigten
Staaten nach Norden führt.
71
Zwischen dem Klima und den Veränderungen der
Meeresströmungen gibt es einen Zusammenhang.
Vor Grönland und in der Labradorsee sinkt das
salzhaltige dichte Oberflächenwasser in die Tiefe
und mischt sich mit Wasser aus tieferen
Schichten.
72
  • Der Zufluss von Süßwasser aus Flüssen,
    Niederschlägen oder abschmelzenden Eismassen wird
    ausgeglichen durch den Zustrom salzigen Wassers
    aus dem Süden und dem Abtransport des kalten
    "verdünnten" Meerwassers im nordatlantischen
    Tiefenstrom. Bedingt durch die globale
    Erwärmung nehmen nicht nur die Oberflächentemperat
    uren der Meere zu, auch die Küstengletscher
    Grönlands schmelzen immer schneller ab ?
    Süßwasser strömt ein
  • Doch was geschieht, wenn soviel Süßwasser
    einströmt, dass nicht alles abtransportiert
    werden kann?
  • Wenn die Konvektionsströmungen unterbrochen
    werden, kann der gesamte Golfstrom innerhalb
    weniger Jahre zusammenbrechen.

73
Was bedeutet ein schwächerer oder gestoppter
Nordatlantikstrom für das Klima in Europa?
  • Klimasimulationen zeigen, dass sich der
    Nordatlantik ohne den Zustrom von warmem Wasser
    aus dem Südwesten deutlich abkühlen würde. Die
    Temperaturen der Meeresoberfläche könnten um bis
    zu sieben Grad sinken, die Lufttemperaturen im
    Bereich Skandinaviens sogar um bis zu zehn Grad.

74
Wie groß die Auswirkungen schon geringer
Veränderungen von Meeresströmungen sein können,
zeigt auch das
  • El Nino-
  • Phänomen

75
  • El Niño
    (spanisch Christkind oder auch kleiner
    Knabe)
    nennt man das Auftreten ungewöhnlicher,
    nicht zyklischer, veränderter Strömungen im
    Pazifik.

76
  • Hierbei schwächt sich der kalte Humboldtstrom ab
    und kommt zum Erliegen.
  • Dies geschieht durch eine Verschiebung der
    Windzonen, wodurch das normalerweise nach Westen
    strömende oberflächennahe (warme) Meereswasser
    nach Osten zurückströmt. Der Ostpazifik erwärmt
    sich.

77
  • Von 1982 bis 1983 und 1997 war El Niño stark und
    ungewöhnlich ausgeprägt. Die Meeresströmung lag
    sieben Grad Celsius über der normalen
    Wassertemperatur, so dass ein Überschuss an
    Wärmeenergie in die Atmosphäre gepumpt wurde.

78
Folgen
  • Auf drei Vierteln der Erde änderten sich die
    Wettermuster und verursachten Überschwemmungen
    entlang der westlichen Küsten Süd- und
    Nordamerikas und Dürren im südlichen Afrika,
    Südostasien und Australien.
  • Es kam zu einem Massensterben von Fischen,
    Seevögeln und Korallen die Zahl der verletzten
    und toten Menschen wurde auf mehr als 1.000
    beziffert.

79
Quellen
  • Gruppe 1) Wetter und Klima
  • www.wikipekia.de
  • http//www.top-wetter.de/themen/overview.htm
  • http//www.top-wetter.de/klima/deutschland.htm
  • www.wetterstation-wuerzburg.de

Gruppe 2) Atmosphäre und Klima http//www.kowoma.d
e/gps/zusatzerklaerungen/atmosphaere.htm http//ww
w.m-forkel.de/klima/ausdruck/strahlunshshlt.pdf ht
tp//www.klimadiagramme.de/Frame/koeppen.html http
//www.webgeo.de/beispiele/rahmen.php?string1k_6
101 http//www.m-forkel.de/klima/koeppen.html htt
p//www.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,2074411,00.h
tml
80
  • Gruppe 3) Mensch und Klima
  • http//www.hamburger-bildungsserver.de/welcome.pht
    ml?unten/klima/treibhaus/
  • http//www.3sat.de/3sat.php?http//www.3sat.de/nan
    o/news/65795/
  • http//www.atm.ch.cam.ac.uk/tour/tour_de/
  • http//www.seilnacht.com/Lexikon/Ozon.htm
  • http//www3.stzh.ch/internet/ugz/home/fachbereiche
    /luftqualitaet/themen/smog0.html

Gruppe 4) Klima und Ozeane http//www.m-forkel.de/
klima/golfstrom.html http//www.zdf.de/ZDFde/inhal
t/11/0,1872,2074411,00.html www.g-o.de -gt Suche
-gt Die Bedeutung der Ozeane http//www.meeresgeo-o
nline.de/inhalt/golfstrom.php?js1sg12 http//on
line.wdr.de/online/klima/folgen/golfstrom.phtml ht
tp//www.canis.info/oekologie/klima/pentagon_klima
report.htm http//www.hamburger-bildungsserver.de/
index.phtml?siteklima2
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